Was sind Wertpapierkredite?
Sonntag, April 29th, 2012Die Wertpapierkredite werden ausgegeben, an den, der an der Börse spekulieren will. Nur derjenige, der bereits mit Wertpapieren handelt, kann kurzfristige Kredite auf diesem Weg erhalten.
Ziel des Wertpapierkredites:
Wer also ein Depot bei einer Bank hat, kann dort auch den Wertpapierkredit beantragen um noch ein wenig liquider zu sein.
Die Funktionsweise von Wertpapierkrediten besteht also darin, dass das bestehende Depot beliehen wird. Nur maximal in der Höhe des bestehenden Depots kann folglich auch der Kredit ausfallen. Dem Depot wird ein Wert zugeordnet, der i.d.R. etwas niedriger ist als der tatsächliche Wert im Depot. Das hat seinen Grund in den Kreditzinsschwankungen, die von den Banken mit kalkuliert werden. In dieser Höhe dieses Wertes kann also der Wertpapierkredit ausfallen.
Noch günstiger als für andere Kredite fallen gegenwärtig die Kreditzinsen für Wertpapierkäufe aus. Bisher wurde immer vor der Tatsache gewarnt, wenn sich ein Broker mittels Krediten am Wertpapiergeschäft beteiligen wollte. Denn sowohl Ratenkredite wie auch Dispokredite fallen trotz niedriger Zinsen immer noch zu teuer aus. Klingt alles ganz einfach, aber so einfach ist es nicht.
Risiken bei Wertpapierkrediten
Dieser Kredit trägt auch die Bezeichnung Effektenlombardkredit. Mit Lombardkredit bezeichnet man immer einen Kredit auf Gegenleistung, in diesem Fall Pfand. Der Vorgang mit dem Wertpapierkredit die Erträge zu vermehren, kann dann gelingen, wenn das Depot auch sichere Geldanlagen enthält. Bei Direktbanken liegt der Zinssatz augenblicklich bei 6- 7 %. Mit Filialbanken muss man darüber verhandeln. Man muss also wissen, dass man der Bank, die einem den Wertpapierkredit gewährt seine ganzen Wertpapiere überträgt. Und man sollte das Geld niemals für andere Dinge benötigen.
Ein Wertpapierkredit stellt für Broker ein relativ großes Risiko dar. Sinkende Kurse, wecken bei den Banken die Erwartung, dass der Anleger andere Sicherheiten in Gestalt z.B. von flüssigem Kapital hat. Da dieser aber einen Wertpapierkredit aufgenommen hat, bringt dies schon zum Ausdruck, dass er nicht liquide ist. Demzufolge werden die Papiere zwangsverkauft und von der Bank verwertet. Im schlimmsten Fall führt dies dazu, dass Anleger alles verlieren und auf jihrem Schulden- Berg sitzen bleiben.
Für die Beleihungsmengen gibt es auch festgelegte Prozentsätze.














